Above The Fold-Optimierung

Ursprünglich bezeichnet “Above The Fold” im Print-Gewerbe den Bereich bei Zeitungen, der über der Faltung zu sehen ist.

Im Internet meint es den Bereich, der auch ohne Scrollen zu sehen ist, wobei man als Grundlage die Auflösung 1024 Pixel  Breite und 768 Pixel (kurz: px) Höhe nimmt (“Standardauflösung”). Durch höhere Auflösungen aktueller Desktop Computer kann man auch von einem above the fold-Bereich von 800px bis 1000px Höhe ausgehen. Zur Bestimmung des Above The Fold-Bereichs ist die Berücksichtigung des Endgerätes wichtig. Mobile Endgeräte haben durch das deutlich kleinere Display auch einen entsprechend reduzierten Sichtbereich. Entsprechend sollten die Informationen für mobile Nutzer optimiert werden.

Richtwerte für mobile Above The Fold Optimierungen

Die Auflösungen der wichtigsten Smartphones und Tablet PCs haben wir hier aufgelistet, um auf dem jeweiligen Display Inhalte optimal auszurichten:

Smartphones

Die Smartphone Auflösungen sind in Pixeln im Hochformat angegeben, da kaum jemand im Querformat surft.

  • Apple iPhone 5: 320 x 568
  • Apple iPhone 6: 375 x 627
  • Samsung Galaxy S III und S4: 360 x 640

Tablet PCs

Die Smartphone Auflösungen sind in Pixeln zunächst im Hochformat, anschließend im Querformat angegeben.

  • Apple iPad und iPad Mini: 768 x 1024 bzw. 1024 x 768 (ähnlich Desktop, im Querformat)
  • Apple iPad Air 2: 1536 x 2048 bzw. 2048 x 1536
  • Samsung Galaxy Tab 4: 800x 1280 bzw. 1280 x 800

Inhalte “below the fold”, also unterhalb der gedachten Linie, werden von Suchmaschinen oft mit geringerer Priorität behandelt, als die darüber.

Werbung Above The Fold

Werbung sollte nicht uneingeschränkt Above The Fold angezeigt werden: Denn Google hat bekannt gegeben, dass diese das Ranking negativ beeinflussen könnte. Ganz im Gegensatz zur Suchmaschinenoptimierung: je mehr für Suchmaschinen und Nutzer relevante Inhalte Above The Fold liegen, desto besser werden diese bewertet.

Wir halten als Faustregel maximal zwei Werbeanzeigen Above The Fold für sinnvoll. Diese sollte man aber nicht direkt mit den normalen Inhalten der Website laden, sondern nachgelagert (asynchron) laden lassen, damit sie die Performance der Website möglichst wenig tangiert. Gleiches gilt übrigens auch für Google Analytics Statistiken.