Anleitung zur WordPress Textoptimierung mit dem DELUCKS SEO Plugin

Relevante Texte sind der wichtigste Hebel zur Suchmaschinenoptimierung. Unser Plugin hilft dir, deine Inhalte auf’s Wort genau zu optimieren.

RSS Feeds

Du kannst die Einleitung deiner Inhalte als Vorschau in RSS News Readern einstellen. Dann kann sie zusammen mit dem Beitragsbild besser Leser auf deine Website ziehen, als wenn du die Standard RSS Vorschau von WordPress (über das sog. Excerpt) benutzt oder die kompletten Inhalte in News Readern darstellen lässt.

Falls du nicht nur die Blogbeiträge, sondern auch Seiten zu deinem RSS Feed hinzufügen willst, kannst du diese Funktion hier aktivieren. Speziell bei komplexen Inhalten und für Web Specials macht’s oft Sinn, statt der Blogbeiträge von WordPress die Seiten zu benutzten.

Memo-Feld

Das Memo-Feld dient internen Notizen. Dies ist vor allem bei der Zusammenarbeit mehrerer Texter oder SEO Experten empfehlenswert. Wir schreiben hier vor unsere Notizen die Reihenfolge im Menü als Zahl rein, um Inhalte danach sortieren zu können.

Beispiel: 2 Software – WDF*IDF Optimierung prüfen

Semantische und WDF*IDF Analyse

Mit der semantischen Analyse kannst du während der Texteingabe in WordPress prüfen lassen, ob die Formatierungen deiner Inhalte korrekt gesetzt wird. Die Analyse passiert ausschließlich während der Texteingabe im WordPress Editor, nachdem du deinen Inhalt ein erstes Mal gespeichert hast (geht auch mit einem Entwurf). Die interaktive Checkliste zu semantischen Formatierungen im Editor von WordPress hilft dir, den Überblick über die korrekten Markierungen zu behalten.

Die WDF*IDF Analyse vergleicht die Inhalte deiner wichtigsten Wettbewerber mit deinen Texten und gibt dir Tipps, wie lang deine Texte werden sollten und welche Begriffe noch fehlen, damit deine Inhalte auch mit dem Kontext deiner Wettbewerber mithalten können.

Dabei definierst du in den Einstellungen des Textoptimierungsmoduls, welche Kriterien die Analyse berücksichtigen soll:

  • Zunächst stellst du das Zeichenlimit ein, welches unserem Tool sagt ab welcher Länge Begriffe für die Analyse-Ergebnisse in Betracht kommen. In der Regel sind das 3 Zeichen. Benutzt du und deine Branche länger oder kürzere Wörter (bspw. durch Abkürzungen), kannst du das Limit anpassen.
  • Anschließend kannst du die Häufigkeit einstellen, wie oft ein Begriff mindestens auftauchen soll, damit er berücksichtigt wird. Wir schließen damit Begriffe, die ganz selten auftauchen aus. Auch diese Option soll dir helfen, später im Editor relevantere Ergebnisse zu erhalten.
  • Du kannst hierzu standardmäßig alle Stopwords (dt. Füllwörter) von der URL Optimierung berücksichtigen lassen. Diese werden hier nicht angezeigt, sondern nur im URL Modul. Hier findest du alle zusätzlichen Stopwords, die du manuell hier eingibst oder über die Entfernen-Funktion im Textoptimierungswidget in der Inhaltsbearbeitung der Liste hinzufügst.
  • Wähle dann, wie viele Optimierungsvorschläge du auf Editorebene erhalten möchtest. Wir empfehlen dir eine Liste aus 20-50 Vorschlägen.
  • Außerdem kannst du noch Einstellen, welche Suchbegriffe für die jeweilige Sprache wichtig für dich sind (z.B. für eine Seite auf Deutsch für „Schluchtis“ Google Österreich)

Anschließend bearbeitest du all deine (wichtigen) Inhalte. Denn jetzt kommt viel Arbeit auf dich zu:

Im Texteditor kannst du die WDF*IDF Analyse starten, wenn du einen Suchbegriff für einen Inhalt definiert und einmal gespeichert hast. Anschließend kannst du durch Klick auf den Google Button 3-5 Wettbewerber aus Google zu deinem Suchbegriff aussuchen, die du für relevant betrachtest (Wikipedia ist meist kein Wettbewerber, mit dem du’s aufnehmen willst). Diese fügst du in die dafür vorgesehen Felder ein und klickst nochmal auf Speichern (dafür gibt’s den kleinen Aktualisieren-Button). Nun kannst du auf Analyse klickend und unser Tool prüft deine Wettbewerber und vergleicht sie mit deinen Inhalten. Am besten hast du dafür deine Texte schon einmal grob runter geschrieben und bearbeitest sie dann anhand des Inputs:

Beachte dann vor allem die Länge des Textes und die relevanten Begriffe. Wörter, die überhaupt nicht zu deinem Thema passen oder reine Füllwörter sind, solltest du dann mit dem roten Entfernen-Icon auf deine Stopword-Liste setzen. Alle anderen Begriffe sollten dann – bei ähnlicher Länge wie die Texte deiner Wettbewerber – mit ähnlicher Häufigkeit in deinem Text auftauchen. Hast du noch keinen Text geschrieben, kannst du dir auch die Liste per Copy+Paste in den Inhalt packen und dann deine „Story“ drumrum stricken. Das wird zwar viel Arbeit, wie schon gesagt, aber ist einfach ein unglaublich starker Motor zur SEO.

Tipps zur Text-Optimierung

Um neue Inhalte deiner Seite schnellstmöglich in den Google Index zu bekommen – auch ohne dass deine Seite für Google News angemeldet ist – kannst du folgendes unternehmen:

Nachdem du einen neuen Blogbeitrag oder Inhalt in WordPress veröffentlicht hast, solltest du über die Google Webmaster Tools / Search Console den Link einreichen. Dazu klickst du einfach bei der Verwaltung deiner Seite auf Crawling > Abruf wie durch Google und fügst dort den Link ein. Anschließend klickst du auf „Abrufen“. Nachdem die Suchmaschine den neuen Inhalt gelesen hast, kannst du ihn „An den Index senden“.

Bei wichtigen neuen Inhalten oder größeren Änderungen deiner Seite solltest du dann die jeweilige Seite mit all ihren direkten Links an Google übermitteln. Übermittel in diesem Fall auch nochmal die wichtigste Seite, die auf deinen neuen Inhalt verlinkt. Da die Anzahl dieser Abrufe limitiert ist, empfehle ich dir im Regelfall nur den einzelnen Link an „G“ zu senden.

Checkliste für Semantische Formatierungen

Beachte bei jedem Web-Text folgende Grundregeln:

  • Pro Seite darf es exakt nur eine Überschrift 1 geben
  • Die Überschrift 2-Formatierung sollte je Seite mindestens 2 Mal verwendet werden
  • Füge bei Zwischenüberschriften (Überschrift 2 und 3) IDs ein und verlinke diese wenn möglich in einem Inhaltsverzeichnis oder einer vertikalen Navigation (so wie hier links). Beachte dabei dieses Cheatsheet:
    • Leerzeichen bei IDs bitte immer mit einem Unterstrich („_“) formatieren
    • Anführungszeichen öffnest du mit dem Code .E2.80.9E
    • Anführungszeichen schließt du mit .E2.80.9C
    • Klammer auf .28
    • Klammer zu .29
    • –> So sollte beispielsweise eine Überschrift 2 mit einer ID markiert werden:
      <h2 id="My_headline_rocks">My headline rocks</h2>
      Und so schaut dann der Link im Inhaltsverzeichnis mit der ID als Ziel dorthin aus:
      <a href="My_headline_rocks">See why my headline rocks</a>
       
  • Baue in jedem Text mindestens 2 Links ein (egal ob interne Links oder externe, also ausgehende Links)
  • Strukturiere deinen Text durch Listen oder Bilder
  • Verwende Fett-Markierungen zur Hervorhebung wichtiger Suchbegriffe
  • Verwende Kursiv-Markierungen für Betonungen
  • Orientiere dich bei der Textlänge an deinen Wettbewerbern. Schreibe aber nicht unnatürlich lang, nur um die gleiche Länge zu erhalten. Lasse dich vielmehr von unserer Textanalyse inspirieren, mehr zu schreiben.
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