WordPress SEO Textanalyse

Relevante Texte sind der wichtigste Hebel zur Suchmaschinenoptimierung. Unser SEO Tool hilft dir, deine Inhalte auf’s Wort genau zu optimieren, statt dich wie andere SEO Plugins mit einer Aussage zur Keyworddichte zum sog. „Keyword-Stuffing“ zu verleiten. 

Textoptimierung

In der SEO-Branche bezeichnen wir das Grundprinzip unserer Textanalyse mit der „WDF*IDF-Optimierung“. Dabei vergleicht man normalerweise seine eigenen Website-Inhalte mit den 20 stärksten Wettbewerbern zu einem zuvor definierten Keyword. Da du dich dadurch aber auch mit Wikipedia und anderen Seiten vergleichen würdest und die Ergebnisse schwer interpretierbar sind, haben wir unsere Textanalyse noch feiner eingestellt:

In unserer konzentrierten WDF-IDF-Analyse vergleichen wir deine Website-Inhalte nur mit denen von dir ausgewählter Wettbewerber (linke Spalte). Du erhältst dann relevante Begriffe aufgezeigt, die du schon verwendet hast (grüner Haken) oder die du noch verwenden könntest (rotes „X“). In der rechten Spalte erscheinen übrigens auch diejenigen Begriffe, die du in den Metadaten als Keywords definiert hast. Denn du kannst nur zu denjenigen Begriffen auch ranken, die du in deinen Inhalten erwähnt hast.

Wir verzichten bei den Ergebnissen bewusst darauf, dir irgendwelche Keyword-Frequenzen oder Häufigkeiten zu nennen, sondern sagen dir nur, was du in deinen Inhalten verwenden könntest. Falls ein Begriff für dich nicht relevant ist, bekommst du durch Mouse-Over einen Entfernen-Button angezeigt. Durch Klick darauf setzt du den Begriff auf eine Ignorieren-Liste. Mit dieser sog. Stopword-Liste wird deine Textanalyse immer schlauer, da die Begriffe in Zukunft ignoriert werden.

Das Tolle unserer Analyse: Schon beim Schreiben in WordPress kannst du so relevantere Texte formulieren, ohne zum Spammen verleitet zu werden. Bitte achte aber trotz aller Analysen immer auf die Lesbarkeit und Grammatik deiner Inhalte. Denn letztendlich willst du ja deine Besucher überzeugen – Google kauft bei dir nichts.

Wenn du eine etwas größere Seite mit mehr als 50 URLs (Seiten, Beiträge, Produkte etc.) hast, empfehlen wir dir zur Priorisierung deiner Inhaltsüberarbeitung einen Content-Audit durchzuführen.

Formatierungen

Da jedes WordPress-Setup mit unterschiedlichen Grundformatierungen arbeitet und es viele unserer Nutzer genervt hat, dass wir Pauschalaussagen treffen, haben wir sämtliche Analysen zu Formatierungen aus unserem Plugin entfernt. Im Grunde werden Formatierungen aus SEO-Sicht auch überbewertet. Am besten konzentrierst du dich bei deinen Inhalten einfach an eine streng hierarchische Struktur.

Das heißt, dass du nach deinem Titel (der meist automatisch zur Überschrift 1 gewandelt wird) nur noch im Inhalt Überschrift 2 und 3 Formatierungen verwendest. Du kannst zwar neben den H2 und H3-Formatierungen auch H4 und niedriger definieren, allerdings können das bestimmte Browser nicht von einer Fettformatierung unterscheiden. 

Stichwort Fettformatierung: Es bringt SEO-technisch praktisch nichts, bestimmte Begriffe so hervorzuheben. Deswegen: Bleib‘ bei den Basics und riskiere hier lieber nichts.

Einstellungen

  1. Zunächst kannst du ein Feld für interne Gedanken aktivieren, über welches du bspw. Ideen für zukünftige Optimierungen speichern kannst. Speziell in der Verlagen und größeren Webseiten ist das hilfreich, damit sich jeder Kollege über die Absichten und Pläne jedes Inhalts informieren kann.
  2. Falls du nicht nur die Blogbeiträge, sondern auch Seiten zu deinem RSS Feed hinzufügen willst, kannst du diese Funktion hier aktivieren. Speziell bei komplexen Inhalten und für Web-Specials macht’s oft Sinn, statt der Blogbeiträge von WordPress die Seiten zu benutzten, da man Seiten hierarchisch zuordnen kann (so wie diese Anleitung).
  3. Du kannst die Einleitung deiner Inhalte als Vorschau in RSS News Readern einstellen. Dann kann sie zusammen mit dem Beitragsbild besser Leser auf deine Website ziehen, als wenn du die Standard-RSS -Vorschau von WordPress (über das sog. Excerpt) benutzt oder die kompletten Inhalte in News Readern darstellen lässt. Checke dafür aber auch deine Leseeinstellungen in WordPress
  4. Definiere dann, über welche Suchmaschine du in der Textanalyse deine Wettbewerber raussuchen willst. Klickst du in der Textoptimierung auf den Button „Suchergebnisse“, bekommst du diese dann abhängig von der gewählten Suchmaschine und deinem Fokus-Keyword ausgegeben. Anschließend folgt deine individuelle Ignorieren-Liste. Hier kannst du beliebig Begriffe wie z.B. Markennamen deiner Wettbewerber Komma-separiert ergänzen oder fälschlicherweise ignorierte Begriffe entfernen.
  5. Da auch unser URL-Modul über solche Ignorieren- oder Stopwordlisten verfügt, kannst du dessen Daten mit berücksichtigen lassen. Die Stopwordlisten des URL-Moduls sind derzeit auf Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch verfügbar. Du kannst die Daten aber für jede beliebige Sprache ergänzen.
  6. Anschließend kannst du ein paar Profi-Einstellungen vornehmen, um mehr oder weniger (präzise) Ergebnisse aus unserer konzentrierten WDF-IDF-Analyse zu erhalten. Am besten experimentierst du mit den Einstellungen, indem du nach dem Speichern einen ausgewählten Inhalt analysierst. 
  7. Zu Guter Letzt gibt es noch zwei Alpha-Features: Extra Shortcodes, mit denen du Textabschnitte für Mobilgeräte und bestimmte Käuferpersonas ausblenden kannst. Da die beiden Features noch in der Erprobung durch uns und einige andere SEO-Experten sind, raten wir aktuell von der Nutzung ab. Willst du sie einsetzen, kontaktiere bitte unseren Support.