Seit Anfang 2026 bekommen wir von immer mehr Unternehmen mit, dass sie von WordPress genervt sind und zu einem Headless CMS wechseln. Das ist nicht unverständlich, denn bei unsauberem Setup ist die Bedienung von WordPress uneinheitlich, kann kompliziert werden und darüber hinaus ist WordPress nicht wartungsfrei. Das sind aber Headless CMS – also Redaktionssysteme, wo der öffentliche Bereich vom Administrationsbereich (engl.
Backend) abgekoppelt ist – auch nicht. Darüber hinaus gibt es massive Nachteile von Headless-Systemen. Der größte Nachteil von Headless CMS ist, dass diese nur durch spezialisierte Agenturen entwickelt und meist auch nur durch die ursprünglichen Agenturen betreut werden können, da jedes Setup eine Individuallösung ist.
Da viele Funktionen von Null auf entwickelt werden müssen, riskiert man bei der initialen Website-Entwicklung spezialisierungsbedingt höhere Entwicklungskosten. Weil so ein Headless-Setup nicht standardmäßig dokumentiert ist und auch trotz Dokumentation die Einarbeitung aufwändig sein kann, wird man zusätzlich von den Entwicklern abhängiger, anstatt freier. Wir wollen Headless CMS nicht per se verurteilen, kennen aber mittlerweile mehrere Fälle, wo Unternehmen genau deswegen sogar akut ausgebremst werden.
Daher plädieren wir dafür, sich mal mit einem sauberen WordPress-Setup auseinanderzusetzen. Ein gutes WordPress-Setup kennzeichnet sich durch den minimalen Einsatz von Plugins, automatische Updates und Sicherheitsmechaniken aus. Der größte Vorteil von WordPress liegt aber in der großen Community: Praktisch jede Agentur kann WordPress supporten und man begibt sich so in keine Abhängigkeit.
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