Der Sinn des Backlinks

Früher waren Backlinks wichtig für Suchmaschinenrankings, da man davon ausging, dass Seiten mit vielen Backlinks auch inhaltlich gut sein müssen. Durch die Überstrapazierung von Backlinks durch die Suchmaschinenoptimierung hat Google den Backlink als Rankingfaktor fast vollständig entwertet:

  • Heute völlig unbrauchbar zur SEO sind Backlinks aus Linkfarmen und -Verzeichnissen. Diese “schlechten” Backlinks können sogar zu einer Abwertung einer Website führen.
  • Auch Foren- und Bloglinks taugen fast nichts mehr. Sie nutzen nur noch dann, wenn damit echter Mehrwert verknüpft wird. Links in Signaturen indischer Spammer helfen nichts.
  • Besser sind Links aus Partnerrubriken, Mitgliederübersichten und Branchenverzeichnissen, die mit einmaligen Inhalten beschrieben sind (man darf kein Copy+Paste verwenden).  Diese Links werden jedoch oft mit einem sogeannnten nofollow-Tag gekennzeichnet und damit (zum Großteil) entwertet.
  • Die besten Backlinks stammen heute aus Beiträgen branchen-relevanter Blogger und Journalisten. Je kritischer diese sind, je mehr Reichweite sie haben und je bessere die Reaktionen deren Besucher sind, desto wertvoller sind solche Links.

“Sichere” Backlinks

Damit Backlinks kein Risiko sondern eine Chance darstellen, sollte man auf folgende Punkte achten:

  • Niemals jemanden mit dem Linkaufbau beauftragen, erst recht nicht jemanden, der einen mit einer Kaltakquise-Mail oder Telefonat kontaktiert.
  • Gekaufte Backlinks als Werbung kennzeichnen lassen.
  • Backlinks nicht mit Keywords als Ankertexte vollstopfen lassen, sondern am besten einfach den Seitenbetreiber entscheiden lassen, welches Wort oder Bild er mit der Zielseite verlinken soll.
  • Alle Links prüfen, bei schlechter “Link-Nachbarschaft” Seitenbetreiber um Entfernen bitten und notfalls ggf. über Google’s Disavow entwerten lassen (das ist das Selbstanzeige Tool von Google).

Deeplinks

Bei der Schaltung von Links sind außerdem Verlinkungen direkt zur jeweiligen Information sehr ratsam. “Deeplinks” verweisen im Gegensatz zu Links nicht auf Startseiten, sondern auf Unterseiten einer Domain. Ein Beispiel wäre hierfür, dass man bei einem Onlineshop einem Freund ein Produkt zeigen kann. Anstatt den Link zum Shop zu schicken, nimmt man den Deeplink, der direkt auf das jeweilige Produkt verweist.

Kurz und knapp

Ein natürliches Linkwachstum hilft heute immer noch, Reputation im Internet aufzubauen. Diese Maßnahme ist aber eher der Presse- und Social Media-Arbeit zuzuschreiben, als sie in der Masse einzukaufen.