Einfach professionelle WordPress SEO (Anleitung)

Mit dem richtigen Setup ist Suchmaschinenoptimierung kein Hexenwerk. Wir erklären dir in dieser Anleitung, wie du deine Seite für Google und andere Suchmaschinen optimierst und die Erfolge misst.

Vorab Infos

Auf dieser Seite lernst du die onpage WordPress Suchmaschinenoptimierung und praktische Tools zur Erfolgsmessung kennen. Unter den nachfolgenden Links findest du dann die einzelnen Anleitungen zur Einrichtung von deiner Website, Blog oder Online Shop mit unserem WordPress SEO Plugin. Die hier vorgestellte Anleitung lässt sich auch für andere Plugins wie Yoast, wpSEO oder All In One SEO Pack anwenden (im Rahmen deren Funktionen).

Mit dem hier erwähnten Setup sind keine Erfolge garantiert. Diese hängen letztendlich von deinen Inhalten, Angeboten, Ideen und dem Wettbewerb ab. Klar empfehlen wir hier nur Maßnahmen („Zutaten“), die wir selber erfolgreich in hunderten Projekten erprobt haben. Bitte speichere dir aber trotzdem sicherheitshalber ein Backup deiner Seite ab und markiere in deiner Statistik (z.B. Google Analytics), wann du welche Änderungen vorgenommen hast, um herauszufinden, was sich positiv oder negativ auf deine Rankings auswirkt.

Zutaten zur erfolgreichen SEO

  1. Erfolgsmessung: Zugriff auf die wichtigsten Google und Bing Tools, um Themen und Keywords zu identifizieren, Rankings und Nutzerverhalten zu messen. Du kannst auch weitere SEO Tools einsetzen, diese sind aber weder Pflicht zur Suchmaschinenoptimierung noch Erfolgsgarant.
  2. Setup: Korrekte WordPress-Einstellungen, eine für mobile Endgeräte optimierte und schnelle Seite sind obligatorisch, damit deine Seite stets stabil und schnell erreichbar ist. Darüber hinaus brauchst du auch ein SEO Plugin, mit dessen Hilfe du deine Website, Blog oder deinen Shop optimierst.
  3. Kommunikation: Kommuniziere min. 1x monatlich in deinem eigenen WordPress-Blog. Nur durch regelmäßige und gute Kommunikation kannst du auch nachhaltig Reputation (z.B. Backlinks) aufbauen.

Erfolgsmessung

Zunächst brauchst du Zugriff auf die Google Search Console, Bing Webmaster Tools und idealerweise Google Analytics. Mit diesen Tools lassen sich Erfolge bestmöglich messen.

Google Search Console Überblick
Screenshot aus der Google Search Console

Die Google Search Console und die Bing Webmaster Tools funktionieren sehr ähnlich: Sie zeigen dir nach erfolgreicher Verifizierung deiner Website-Berechtigung an, ob deine Seite korrekt indexiert wird. Wenn du gerade erst eine neue Seite in Google und Bing angemeldet hast, sind hier anfangs meist noch keine Daten hinterlegt – dann musst du etwa 1-4 Wochen warten, bis du Ergebnisse dargestellt bekommst.

In der linken Spalte findest du dann die sogenannten Crawling-Fehler. Gibt es hier technische Probleme, solltest du sie umgehend beheben. Im Screenshot oben wird „1 Soft 404“ Fehler genannt. Hierbei handelt es sich um einen toten Link, der weitergeleitet werden sollte, sofern es sinnvoll ist (das ist nicht immer der Fall). Da das Thema Crawling-Fehler umfangreicher ist, erstellen wir dazu bald eine Anleitung – per „Folge uns“-Link unten in dieser Seite kannst du dich darüber informieren lassen.

In der mittleren Spalte erhältst du die Statistik zu den aktuellen Klicks aus der Suchmaschine zu deiner Website, Blog oder Online Shop. Klickst du auf den Button „Suchanalyse“, erhältst du alle Suchbegriffe, unter denen deine Seite gefunden wird.

Google Search Console Suchanalyse Deutsch
Screenshot aus der Google Search Console

Lasse dir zur Suchanalyse am besten die

  • Klicks (aus den Suchergebnissen)
  • Impressionen (d.h. Einblendungen in den Suchergebnissen)
  • Klickrate (d.h. Anteil der Leute, die auf deine Seite in den Suchergebnissen klicken)
  • Position (im Durchschnitt in den Suchergebnissen)

anzeigen. Du erhältst dann vier Sichtbarkeitsgraphen und darunter eine Tabelle deiner Rankings zu jedem Keyword in den letzten 28 Tagen. Du kannst beim Zeitraum-Filter auch auf bis zu 90 Tage stellen, länger werden die Daten nicht gespeichert. Du solltest die Werte also regelmäßig prüfen und exportieren, um Erfolge aufzuzeichnen (Empfohlen: 1x im Monat). Idealerweise klickst du rechts oben auf’s Zahnrad und klickst dort auf den Google Analytics-Link, um die Rankings in deine Statistik zu übertragen. Praktisch sind die Filter nach Suchanfragen (Keyword) und nach Seiten. So kannst du beispielsweise durch Eingabe der URLs deiner Angebotsseiten deren Rankings anzeigen lassen. Die weiteren Filter sind auch ganz nett.

In der rechten Spalte erhältst du Infos zu deine Sitemaps. Das sind Baupläne deiner Seite. Wie du sie einreichst, lernst du in der Anleitung zum Sitemap-Modul.

Neben der Google Search Console und den Bing Webmaster Tools solltest du auch deine Website-Statistik im Auge behalten (ideal mit Google Analytics): Letztendlich wollen wir ja alle mehr Besucher erreichen. Neben der Anzahl an Besuchern ist aber auch die Verweildauer, die Klick- und Absprungrate wichtig. Diese sogenannten Nutzersignale verwendet auch Google zur Berechnung der Rankings in den Suchergebnissen. Die Anzahl an wiederkehrenden Nutzern verrät außerdem, wie gut deine Inhalte sind. Denn je mehr Nutzer zurückkommen, desto mehr scheint es es sich ja zu lohnen. Mehr zur Implementierung lernst du in der Anleitung zum Statistik Modul unseres Plugins.

Google Analytics Search Console Verweise
Screenshot aus Google Analytics

Um die Search Console Infos in Google Analytics zu sehen, wählst du den Bereich „Akquisition“ > „Search Console“ > „Suchanfragen“. Hast du den Reiter nicht in Analytics, fehlt die Verknüpfung mit der Search Console. Dann auf den Reiter „Verwaltung“ gehen und in der mittleren Spalte „Alle Produkte“ aufrufen. Dort dann die Verknüpfung mit der Search Console herstellen.

Setup

Zur Installationsanleitung unseres SEO Plugins

Achte möglichst von Beginn deines Website-, Blog- oder Shop-Projektes auf die richtigen WordPress-Einstellungen. Bitte mache aber keine unüberlegten Änderungen deiner Einstellungen, wenn die Seite schon läuft. Denn dann riskierst du die oben genannten Crawling-Fehler und damit verbundene Rankingverluste. Wir empfehlen übrigens auch keine Inhalte unüberlegt zu löschen. Besser ist es Inhalte zu überarbeiten. Ist dies nicht möglich, bitte nach Löschung die alten Links zu passenden neuen Inhalte weiterleiten.

Apropos Inhalte: Achte bitte darauf dass alle Inhalte schnell und einfach erreicht werden können. Die Navigation bzw. Menüführung deiner Seite muss logisch sein und sofort verstanden werden. Kurze Links im Menü sind dafür sehr empfehlenswert. Verlinke deine (wichtigen) Inhalte wie möglichst auch in deinen Texten.

Zusätzlich brauchst du eine Performance bzw. Ladezeit-Optimierung, damit deine Seite möglichst schnell ist: 3 Sekunden ist das absolute Maximum, deutlich unter 2 Sekunden Ladezeit ist erstrebenswert.

Außerdem wichtig ist eine mobile Optimierung bzw. responsive Design. Mit dem Tool think with Google prüfst du, ob die Suchmaschine deine Seite als mobil freundlich und schnell empfindet. In Sachen Mobil-Freundlichkeit sollte kein Score unter 99 Punkten raus kommen. In Sachen Speed sind über 85 Punkte erstrebenswert, wenngleich die Performance Optimierung nicht immer so leicht ist (siehe Anleitung im Absatz drüber).

Think with Google
Quelle: Think with Google

Kommunikation

Regelmäßige Kommunikation ist das A und O im Web. Kein SEO Plugin der Welt – weder unseres noch das von Yoast, wpSEO & Co – kann dir diese Arbeit abnehmen. Gute aktuelle Inhalte sind auch die Grundlage für deine Reputation im Netz: denn nur relevante Informationen sind es wert für andere Website- und Shop-Betreiber, Blogger und Journalisten, erwähnt zu werden.

Mache dir am besten schon während dem Setup deiner Seite bzw. deines Blogs darüber Gedanken, welche Themen deine Zielgruppe interessieren und wie oft bzw. wann du Bloggen könntest. Ermittle mit Hilfe unseres Content Wheels, welche Themen deine Zielgruppe interessieren können. Lasse dich von deiner Branche und deinen Kunden inspirieren und entwickle daraus einen Redaktionsplan, den du konstant umsetzen kannst: Wir empfehlen dir mindestens 1x im Monat etwas Neues im eigenen Blog zu veröffentlichen und mindestens 1x im Monat einen existierenden Blogbeitrag zu optimieren und neu rauszubringen.

Aktiver Reputationsaufbau

Nehme dir mindestens einen Gastbeitrag im Monat vor, den du auf branchenrelevanten Portalen veröffentlichen willst. Mache dich dabei darauf gefasst, dass

  1. Reputationsaubau primär auf Webseiten und Portalen stattfinden sollte, die für deine Branche und Kunden relevant sind: Branchenbücher und Linkverzeichnisse sind das meistens nicht. Fachzeitschriften und thematisch passende Blogs kommen dazu in Betracht. Finde diese Seiten, indem du nach deinen Angeboten und Themen googelst, den Google AdWords Display Planer benutzt, in Buzzsumo danach suchst und dann deren Reichweite mit Hilfe von SimilarWeb einschätzt.

    Google AdWords Display Planer
    Quelle: Google AdWords Display Planer

    Beim Display Planer wählst du nach den Statistiken den Reiter „Individuelle Ideen für die Ausrichtung“ und anschließend „Alle Placements“ aus. Du erhältst dann 2-3 Spalten darunter mit relevanten Domains und Autoren für deine Branche. Er funktioniert allerdings nur mit einem Google AdWords (Werbe-) Konto – übrigens genauso wie der Google Keyword Planer, der für die Recherche von Suchbegriffen sehr hilfreich sein kann. Hast du keine aktive AdWords Kampagne, bist du leider auf die anderen Tools beschränkt. Baue dir aus all den Daten eine Tabelle und folge den Medien per E-Mail, RSS Feed oder Social Media. Überlege dir dann während dem Kennenlernen der Medien, welche Themen für sie interessant sein könnten und schlage sie dann der jeweiligen Redaktion vor.
  2. Reputationsaufbau anfangs wie Kaltakquise ist: Du wirst einige Anläufe brauchen, bis ein Blogger, Journalist oder sonstiger Webseitenbetreiber deine Vorschläge annimmt. Um dein Ziel von mindestens einem Beitrag und Link pro Monat zu erreichen, schreibst du nicht nur einen an, sondern brauchst anfangs meistens mindestens das 5-Fache an Versuchen. Das ist aber völlig normal und sollte dich nicht demotivieren. Jede Absage ist zum Lernen für Verbesserungen da.
  3. Social Media Fans und Follower nicht das primäre Ziel sind: Denn um in Social Media Reichweite aufzubauen musst du sehr viel Zeit und Geld (für Werbung) in die Hand nehmen. Du bekommst dann aber nicht mal die Kontaktdaten der Fans und Follower, sondern bleibst abhängig von der jeweiligen Plattform. Deswegen rate ich den Fokus auf eigene Leads (Kontakte) zu legen, indem du den Nutzern kostenlose E-Mail Abonnements und weitere Kontaktmöglichkeiten anbietest. Klar ist Social Media auch eine Form von Leadgenerierung, allerdings nur nachgelagert zu den eigenen Kanälen.

Nachdem wir nun mit den Grundlagen fertig sind, können wir uns der eigentlichen Optimierung (mit unserem WordPress SEO Plugin) widmen:

Metadaten

Meta Titel und Beschreibungen (engl. meta titles, meta descriptions) sind seit jeher wichtig für deine Rankings in Google und Bing. Sie stellen die Grundlage für das sogenannte Snippet dar, also die Vorschau deiner Website, Blog oder Shop in den Suchergebnissen. Da die Metadaten also den ersten Eindruck deiner Seite geben, sollten sie möglichst passend zu deinen Suchbegriffen sein und idealerweise auch schon erklären, was deine Angebote besonders macht.

Metadata and Rating Rich Snippet in Google SERPs
Quelle: Google Suchergebnisse

Um den Spagat zwischen manuellen und automatisierten Metadaten zu schaffen, haben wir zunächst in unserem SEO Tool einige Einstellungen zur Reihenfolge und Zusammenstellung implementiert. In der Bearbeitung deiner Inhalte erhältst du ein zusätzliches Keyword-Feld, das mit der Auto-Vervollständigung von Google gekoppelt ist. Es hilft dir dich bei deinen Inhalten auf diejenigen Suchbegriffe zu fokussieren, nach denen auch gesucht wird.

Zur Anleitung für die Metadaten

Sitemaps

Sitemaps sind Baupläne deiner Seite, die du am besten direkt beim Vorbereiten der Erfolgsmessung in der Google Search Console und den Bing Webmaster Tools einreichst.

Google Search Console Sitemaps Deutsch
Quelle: Google Search Console

Mit unserem SEO Plugin lassen sich alle Arten von Sitemaps automatisch generieren:

  • Standard
  • Bilder
  • Video
  • Google News

Du brauchst zwar für eine normale Website nur die Standard-Sitemap, wenn due allerdings viele eigene Bilder und Videos zur Suchmaschinenoptimierung nutzt und selber hostest (bspw. als Fotograf oder Filmer), dann empfehlen wir dir diese Arten zusätzlich zu nutzen. Für Stock Photos und Videos, die von extern eingebettet werden, brauchst du diese Sitemaps nicht.

Als Blogger oder Verlag ist noch die Google News Sitemap interessant, wofür du allerdings freigeschalten werden musst.

Zur Anleitung für die Sitemaps

Statistiken

Wie schon zur Erfolgsmessung erläutert empfehlen wir dir Google Analytics einzusetzen. Den Tracking Code kannst du über unser Statistik Modul einbetten und zum deutschen Datenschutz die IP Adressen deiner Nutzer anonymisieren lassen. Unser SEO Plugin verfügt außerdem über eine eigene Zugriffsstatistik, die mit Modulaktivierung gestartet wird und speziell für datenschutzrechtlich heikle Branchen gedacht ist: Beispielsweise für Krankenhäuser, Versicherungen und Kommunen.

WordPress Statistik Dashboard Widget
Screenshot vom WordPress Statistik Dashboard Widget

Zur Anleitung für die Statistik

URLs

Eine hierarchische und einfache URL Struktur erleichtert deinen Besuchern sowie Suchmaschinen die Navigation auf deiner Website, Blog oder Shop. Damit die URLs möglichst schlank sind, kannst du mit diesem Modul Füllwörter (sogenannte „Stopwords“) aus den neuen URLs rausfiltern lassen. Wichtig: existierende URLs sollten nicht geändert, oder bei Änderung weitergeleitet werden.

Falls durch eine Änderung der URL Struktur Fehler auftreten – die dir übrigens die Google Search Console wie in der Erfolgsmessung erwähnt berichtet – kannst du im URL Modul eine 404 Fehlerseite definieren.

SSL Einstellungen in WordPress
Screenshot aus WordPress

Außerdem kannst du hier die verschlüsselte Verbindung deiner Website erzwingen. Die Verschlüsselung soll mit dem richtigen Setup von WordPress erfolgen und wird durch unser Plugin abgeschlossen.

Zur Anleitung für die URL Optimierung

Breadcrumbs helfen – wie der Name auf Englisch schon sagt – als Brotkrumen bei der Navigation zurück zur deiner Startseite. Sie stellen die aktuelle Seite, auf der sich Nutzer wie Suchmaschinen befinden, in einem hierarchischen Pfad dar:

Diese Navigationspfade werden vor allem in den mobilen Suchergebnissen von Google statt der URL einer Seite dargestellt, finden aber auch langsam Einzug in den Desktop Suchergebnissen. Sie sind wichtig zur Benutzerfreundlichkeit und können über unser Tool flexibel definiert und im Theme mit Hilfe eines WordPress Widgets, per Shortcode oder PHP Code positioniert werden.

Zur Breadcrumb-Modul Anleitung

Interne wie externe Links sind extrem stark zur Suchmaschinenoptimierung. Wir haben bereits zur Kommunikation erwähnt, dass du alle wichtigen Seiten nicht nur im Menü, sondern auch innerhalb deiner Inhalte verlinken solltest. Baue aber auch externe Links zu weiterführenden Inhalten anderer Webseiten in deinen Inhalten ein.

Externe Links dienen nämlich dazu Vertrauen bei Nutzern und Suchmaschinen zu stärken, indem du deine Inhalte und Thesen damit unter Beweis stellst. So haben wir hier auf dieser Seite nicht umsonst das eine oder andere Tool mit verlinkt. Das Linkmodul unseres WordPress Plugins nimmt dir dabei die Programmierung ab, jede externe Verlinkungen in einem neuen Fenstern zu öffnen. Du kannst außerdem solche ausgehenden Links pauschal per „nofollow“ Angabe entwerten lassen. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn du Links über Werbepartnerschaften in deiner Seite einbettest.

Zur Link-Modul Anleitung

Mikrodaten

Mikro- oder strukturierte Daten sind besonders gehighlightete Informationen, die direkt in den Suchergebnissen von Google & Co dargestellt werden können. Du kennst sicherlich solche sogenannten Rich Snippets, in denen es Videovorschauen, Preis- und Veranstaltungsinfos oder Kontaktdaten gibt.

Google Rich Snippet
Quelle: Google

Mit Hilfe des Mikrodaten Moduls kannst du für deine Firma Seitenweit unsichtbare Kontaktdaten im Quelltext hinterlegen, die dann für deine Rich Snippets in Frage kommen. Darüber hinaus gibt’s aber auch noch eine YouTube Schnittstelle, deren Daten zu hinterlegen kannst und so Videos auf Inhaltsebene automatisch mit den richtigen Infos ergänzen kannst. Selbstverständlich bietet unser Plugin noch weitere Mikrodaten zur Konfiguration auf Inhaltsebene an.

Zur Mikrodaten-Anleitung

Bewertungen

Wir haben oben zur Kommunikation schon den Reputationsaufbau genannt. Bewertungen auf der eigenen Website sind neben der „offpage Reputation“ ein starkes Mittel, um bei Lesern und sowie potenziellen Kunden Vertrauen zu wecken. Ähnlich wie auf Amazon oder ebay kann auch unser Plugin Sterne-Bewertungen mit Kommentaren kombinieren und so helfen, die Meinungen deiner Leser und Kunden zu sammeln und auf der Seite darzustellen.

Metadata and Rating Rich Snippet in Google SERPs
Quelle: Google Suchergebnisse

Diese „onpage Reputation“ hat zwei große Vorteile:

  1. Können die Bewertungssterne in den Suchergebnissen von Google mit Hilfe von Rich Snippets dargestellt werden und so deine Website von anderen Suchergebnissen abheben (siehe auch Mikrodaten).
  2. Können die Texte aus den Kommentaren dazu beitragen, deine Inhalte als relevanter zu identifizieren. Wenn die Kommentare extrem gut sind, können sie dir sogar viel Arbeit in der Textoptimierung ersparen.

Das erreichte Bewertungsergebnis kannst du im WordPress Theme mit Hilfe eines Widgets, per Shortcode oder PHP Code positionieren.

Zur Anleitung für die Bewertungen

Social Sharing

Ebenfalls wichtig für den Reputationsaufbau sind Reaktionen und vor allem Besucher über Social Media zu erreichen. Wir hatten oben ja geschrieben dass die sogenannten „Social Signals“ keine direkten Ziele sind. Sie stellen aktuell ebenso keine direkten Ranking Faktoren dar. Aber Website-Besucher darüber zu gewinnen ist dennoch wichtig. Denn in Social Media können wir Empfehlungen von Kunden und Lesern für weitere Kontakte erhalten. Und diese Empfehlungsquote versuchen wir durch solche Social Sharing Buttons zu erhöhen:

Da die offiziellen Social Sharing Buttons der jeweiligen Plattformen allerdings langsam und datenschutzrechtlich bedenklich sind, haben wir ein eigenes Modul entwickelt, welches dir konfigurierbare und stylebare Sharing Buttons mit Zählern bietet. Es ist vor allem deswegen schneller (und Ladezeit ist ja sehr wichtig im Grundsetup), weil es keine Daten ohne der Zustimmung deiner Nutzer an die Social Networks überträgt: erst nach dem Klick auf das jeweilige Netzwerk werden Daten übertragen, was aktuell aus Datenschutz-Perspektive die einzig sichere Lösung ist. Dies ersetzt zwar keinen entsprechenden Hinweis in der Datenschutzerklärung, aber ist definitiv sicherer. Selbstverständlich gibt’s noch weit mehr Buttons zur Auswahl, als die hier abgebildeten. Die Buttons positionierst du per WordPress Widget, Shortcode oder PHP Code in deinem Theme oder beispielsweise in der Sidebar.

Zur Anleitung für die Social Sharing-Buttons

Textoptimierung

Relevante Texte sind der wichtigste Hebel zur Suchmaschinenoptimierung. Denn mit den richtigen Begriffen kann Google deine Seite in einen Kontext bringen und so besser indexieren. Übrigens: Klassische SEO Texte, die nur irgendwo fast unsichtbar platziert sind und nicht gelesen werden, wollen wir in der Suchmaschinenoptimierung eigentlich nicht. Sie stellen ein zu hohes Risiko dar, als Betrüger identifiziert und abgestraft zu werden (das bezeichnen wir als „Cloaking“).

Unser Plugin hilft dir, deine Inhalte natürlich auf’s Wort genau zu optimieren.

Zur Anleitung für die Textoptimierung.

Ausblick

Die Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung mit WordPress sind nicht schwierig. Und auch wenn du tiefer eintauchst, wirst du feststellen, dass SEO nicht schwierig sondern sehr logisch ist. Um auf dem Laufenden zu bleiben, empfehlen wir die unserem Blog zu folgen:

Zum SEO- und Content Marketing-Blog