WordPress SEO Optimierung

Jede Suchmaschinenoptimierung basiert auf einem korrekten WordPress-Setup. Der SEO-Prozess besteht aus einer technischen Optimierung, die du mindestens 1x pro Jahr wiederholen solltest, sowie konstanter inhaltlicher Optimierung und Online-Kommunikation, um Reichweite über Presse und Social Media aufzubauen.

WordPress-Setup

Bevor wir uns der eigentlichen Optimierung widmen, achtest du bitte möglichst von Beginn deines Website-, Blog- oder Shop-Projektes an auf die richtigen WordPress-Einstellungen.

Vorweg noch eine wichtige Info: Bitte mache keine unüberlegten Änderungen deiner Einstellungen, wenn deine Seite schon länger als 4-8 Wochen online ist. Denn dann riskierst du Fehler und damit verbundene Rankingverluste. Wir empfehlen Inhalte nicht unüberlegt zu löschen. Besser ist es sie zu überarbeiten. Ist dies nicht möglich, bitte direkt nach der Löschung die alten Links zu passenden neuen Inhalte weiterleiten. Wie du Fehler behebst und gelöschte Links weiterleitest, lernst du gleich in der technischen Optimierung.

Apropos Inhalte: Achte bitte darauf dass alle Seiten und Beiträge deiner Seite schnell und einfach erreicht werden können. Die Navigation bzw. Menüführung deiner Seite muss logisch sein und sofort verstanden werden. Denn niemand im Web nimmt sich die Zeit, sich mit einer komplexen Menüführung zu beschäftigen. Kurze Links im Menü sind dafür sehr empfehlenswert. Verlinke deine (wichtigen) Inhalte wie möglichst auch in deinen Texten. Dazu nachher mehr bei der inhaltlichen Optimierung.

Bitte teste schon beim Setup deiner Seite, ob sie schnell geladen werden kann und mobil optimiert ist. Mit dem Tool think with Google prüfst du, ob die Suchmaschine deine Seite als schnell empfindet. 3 Sekunden ist Ladezeit ist sehr gut. Alles langsamere sollte optimiert werden.

think with Google Deutsch
Screenshot aus think with Google

Ist deine Seite langsamer als 3-5 Sekunden, empfehlen wir dir dringend zu einer Performance bzw. Ladezeit-Optimierung.

Außerdem solltest du die Mobil-Freundlichkeit deiner Seite prüfen, da Google 2018 einen Mobile-First-Index hat und somit die Smartphone-freundliche Darstellung wichtiger ist, als die Desktop-Darstellung.

Google Test auf Optimierung für Mobilgeräte
Screenshot aus Test auf Optimierung für Mobilgeräte

Sollte Google das nicht bestätigen, werden meist deine Grafiken oder Schrift nicht optimal auf Smartphones dargestellt oder dein mobiles Template wird nicht geladen. Prüfe dann am besten selber mit dem Handy, wie deine Seite dargestellt wird. Dann musst du selbst an den Code, mit einem Programmierer oder dem Template-Autor ran. Passt die mobile Optimierung, kannst du dich der technischen Optimierung widmen.

Technische Optimierung

Um die wichtigsten technischen Maßnahmen zu identifizieren, die du an deiner Website optimieren solltest, musst du zunächst deine Seite in der Google Search Console und Bing Webmaster Tools einreichen. Die beiden kostenlosen Tools sind absolute Pflicht für jede Suchmaschinenoptimierung. Mit ihnen lassen sich übrigens auch SEO-Erfolge und Rankings messen, dazu später mehr, bei der inhaltlichen Optimierung.

Zur Einreichung in die Google Search Console und Bing Webmaster Tools empfehlen wir dir, die vollständige Schreibweise deiner Domain zu verwenden. In unserem Fall ist das https://delucks.com. Hast du eine Domain, die noch nicht per SSL-verschlüsselt ist und mit https geschrieben wird, solltest du zunächst die http-Variante einreichen, die nachfolgenden technischen Optimierungen erledigen und anschließend dein WordPress verschlüsseln. Die WordPress SSL-Verschlüsselung ist nämlich nicht nur sicherer für deine Besucher, sondern auch ein Rankingfaktor von Google. Nach der erfolgreichen technischen Optimierung und SSL-Verschlüsselung, reichst du dann nochmal deine Website mit dem https davor ein (also als zusätzliches „Property“/ Website). Falls du deine Domain mit „www“ schreibst, verwende bitte diese Schreibweise.

Hinweis: Wenn du eine ganz neue Seite in Google und Bing anmeldest, werden hier anfangs meist noch keine Statistiken dargestellt – dann musst du etwa 1-4 Wochen warten, bis du Ergebnisse siehst.

Google Search Console Überblick
Screenshot aus der Google Search Console

Dashboard

In der linken Spalte erhältst du dann eine Übersicht der sogenannten Crawling-Fehler. Gibt es hier Probleme, solltest du sie umgehend beheben, damit Google deine Website fehlerfrei indexieren kann. In der rechten Spalte siehst du den Indexierungsstatus deiner Sitemap(s). Sitemaps dienen dazu, dass Suchmaschinen deine Website leichter indexieren können. In der mittleren Spalte erhältst du die Statistik zu den aktuellen Rankings deiner Website, Blog oder Online Shop.

Crawling-Fehler

Fehler kommen vor allem durch gelöschte und verschobene Inhalte, deren Links nicht mehr funktionieren. Dies ist häufig der Fall, wenn ein unüberlegter Website-Relaunch vorgenommen wird. Wenn Google Indexierungsfehler feststellt, bestraft die Suchmaschine das durch seltenere Analysen (sogenanntes Crawling).

Klickst du im Dashboard auf den Button „Crawling-Fehler“, erhältst du eine Übersicht aller Probleme deiner Seite.

Google Search Console Fehler
Screenshot aus der Google Search Console

Als erstes nimmst du dir jeden einzelnen toten Link (im Reiter „Soft 404“) vor leitest ihn so um, dass er zu einem möglichst passendem neuen Link und Inhalt führt.

Am einfachsten geht das mit dem Plugin Eggplant 301 Redirects (nicht wundern, dass das Plugin ein paar Jahre nicht aktualisiert wurde – es funktioniert einfach seit Jahren stabil und bedurfte keiner Aktualisierung; du kannst aber auch ein anderes Plugin nutzen). Dann kopierst du die URL (also den Link ohne der Domain, so wie er in der Google Search Console steht) und fügst ihn dann in deinem Redirect-Plugin in der linken Spalte ein. Rechts davon definierst du dann die Seite, den Beitrag oder den Link (inklusive der Domain), wohin der Nutzer und Google weitergeleitet werden sollten, falls sie irgendwie auf den toten Link kommen.

WordPress EPS Redirects Weiterleitung
Screenshot aus WordPress EPS Redirect Plugin


Diesen Vorgang wiederholst du, bis alle 404-Fehler weitergeleitet und somit behoben sind. Falls du eine sehr große Zahl an Fehlern hast, kannst du auch mit Massenumleitungen arbeiten. Wie das geht, erklärt dir gerne ein Programmierer oder wir helfen dir persönlich dabei.

Alle weiteren Fehler der Search Console (Serverfehler, Nicht aufgerufen, Sonstiges) sind sehr technisch und meist ohne umfangreichen Programmierwissen nicht behebbar. Du solltest sie mit deinem Webmaster, Programmierer oder deiner Agentur besprechen. Ein Anruf beim Webhoster hilft auch in manchen Fällen, genauso wie die Nachfrage beim Theme-Entwickler.

Sitemaps

Wie anfangs schon erläutert, solltest du „Baupläne“ deiner Website bei Google und Bing einreichen, damit die Suchmaschinen deine Seite leichter indexieren können und deine Seite somit schneller an Rankings gewinnen kann.

Google Search Console Sitemaps
Screenshot aus Google Search Console

Die Sitemaps kannst du entweder von einem externen Dienst wie XML-Sitemaps.com erstellen lassen, oder du nutzt ein WordPress SEO Plugin wie das von uns. SEO Plugins haben den Vorteil, dass du mit ihnen noch weit mehr Optimierungen vornehmen kannst, als nur die Erstellung von Sitemaps. Du brauchst also nicht X-verschiedene (Spezial-) Tools einzusetzen, sondern beschränkst dich auf wenige richtig gute Allrounder-Plugins. Dazu gleich mehr. Nur eins vorweg: Wie du mit unserem SEO Plugin eine Sitemap erstellst, lernst du hier.

Nach der Erstellung einer oder mehrere Sitemaps im XML-Format kannst du sie direkt in der Google Search Console und Bing Webmaster Tools hinzufügen. Bitte beachte, dass die Suchmaschinen selber entscheiden, welche Inhalte deiner Sitemaps sie indexieren.


SEO Plugin Vergleich

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Da wir selber SEO-Plugin-Autoren sind, möchten wir hier keinen Vergleich aller WordPress SEO Plugins veröffentlichen. Dafür haben aber unseren WordPress SEO Plugin Vergleich, auf dessen Grundlage wir selbst unser Tool ausrichten und den wir regelmäßig aktualisieren, auf Google Docs veröffentlicht. Hier ist ein Vergleich unserer beiden Lizenzen:

Zur Installationsanleitung unseres SEO Plugins

Inhaltliche Optimierung

Regelmäßige Kommunikation ist das A und O im Web. Kein SEO Plugin der Welt – weder unseres noch das von Yoast, wpSEO & Co – kann dir diese Arbeit abnehmen. Gute aktuelle Inhalte sind auch die Grundlage für deine Reputation im Netz: denn nur relevante Informationen sind es wert für andere Website- und Shop-Betreiber, Blogger und Journalisten, erwähnt zu werden.

Mache dir am besten schon während dem Setup deiner Seite bzw. deines Blogs darüber Gedanken, welche Themen deine Zielgruppe interessieren und wie oft bzw. wann du Bloggen könntest. Wir empfehlen dir mindestens 1x im Monat etwas Neues im eigenen Blog zu veröffentlichen und mindestens 1x im Monat einen existierenden Blogbeitrag zu optimieren und neu rauszubringen.

Zu Beginn deiner inhaltlichen Optimierung empfehle ich dir, die Google Search Console mit Google Analytics zu verknüpfen. So bringst du nämlich die Rankings mit den Besuchern in einen Zusammenhang. Neben der Anzahl an Besuchern ist aber auch die Verweildauer, die Klick- und Absprungrate wichtig. Diese sogenannten Nutzersignale verwendet Google zur Berechnung der Rankings in den Suchergebnissen. Die Anzahl an wiederkehrenden Nutzern verrät außerdem, wie gut deine Inhalte sind. Denn je mehr Nutzer zurückkommen, desto mehr scheint es es sich ja zu lohnen. Mehr zur Implementierung von Google Analytics in WordPress lernst du in der Anleitung zum Statistik Modul unseres Plugins.

Klicke zur Analytics-Verknüpfung in der Search Console oben rechts auf’s Zahnrad und dort auf den Google Analytics-Link. Folge der Anleitung zur Verknüpfung. Wichtig: Du brauchst Administrationsrechte bei beiden Diensten, um die Verknüpfung abzuschließen.

Keywords

Starte nun mit der inhaltlichen Optimierung im Dashboard der Google Search Console und klicke dort auf „Suchanalyse“. Lasse dir über die grau hinterlegten Filter zur Suchanalyse am besten die

  • Klicks (aus den Suchergebnissen)
  • Impressionen (d.h. Einblendungen in den Suchergebnissen)
  • Klickrate (d.h. Anteil der Leute, die auf deine Seite in den Suchergebnissen klicken)
  • Position (im Durchschnitt in den Suchergebnissen)

anzeigen.

Google Search Console Suchanalyse Deutsch
Screenshot aus der Google Search Console

Du erhältst dann vier Sichtbarkeitsgraphen und darunter eine Tabelle deiner Rankings zu jedem Keyword in den letzten 28 Tagen. Du kannst beim Zeitraum-Filter auch auf bis zu 90 Tage stellen, länger werden die Daten aktuell nicht gespeichert (in 2018 wird das Limit auf ein Jahr erhöht).

Diejenigen Keywords, unter denen du bestmöglich gefunden werden willst, solltest du nach Möglichkeit in deinen Metadaten und Texten deiner Website einbauen. Also sofern dadurch der Sinn und andere Suchbegriffe nicht flöten gehen. Als Faustregel gilt: Pro URL sind 1-3 Suchbegriffe, bestehend aus einem oder mehreren Wörtern möglich. Beginne am besten mit der Optimierung der Metadaten und Texte deiner Startseite und Angebotsseiten und mache dann mit den Beiträgen und anderen Inhalten weiter. Prüfe die Rankings regelmäßig, optimiere die Metadaten und Inhalte (Empfohlen: 1x im Monat bis 1x im Quartal).

Neben der Keyword-Auflistung aus der Google Search Console empfehle ich dir für potenzielle/ neue Inhalte eine Keyword-Recherche und -Konzeption: Neue Suchbegriffe mit Infos zu Suchvolumen und Suchmaschinenwerbung findest du am besten mit dem KWFinder. Alternativ kannst du auch den „kostenlosen“ Google AdWords Keyword-Planer nutzen. Der Keyword-Planer gibt dir aber nur dann präzise Daten, wenn du ein aktives AdWords-Werbekonto hast. Ansonsten ist er unbrauchbar.

Nachdem wir nun mit den Grundlagen fertig sind, können wir uns der eigentlichen Optimierung (mit unserem WordPress SEO Plugin) widmen. Mit den aus dem Plugin-Vergleich bekannten Abstrichen kannst du die SEO Optimierung aber auch mit anderen Plugins fortsetzen.

Metadaten

Meta Titel und Beschreibungen (engl. meta titles, meta descriptions) sind seit jeher wichtig für deine Rankings in Google und Bing. Sie stellen die Grundlage für das sogenannte Snippet dar, also die Vorschau deiner Website, Blog oder Shop in den Suchergebnissen. Da die Metadaten also den ersten Eindruck deiner Seite geben, sollten sie möglichst passend zu deinen Suchbegriffen sein und idealerweise auch schon erklären, was deine Angebote besonders macht.

Metadata and Rating Rich Snippet in Google SERPs
Quelle: Google Suchergebnisse

Um den Spagat zwischen manuellen und automatisierten Metadaten zu schaffen,
haben wir zunächst in unserem SEO Tool einige Einstellungen zur Reihenfolge und Zusammenstellung implementiert. In der Bearbeitung deiner Inhalte erhältst du ein zusätzliches Keyword-Feld, das mit der Auto-Vervollständigung von Google gekoppelt ist. Es hilft dir dich bei deinen Inhalten auf diejenigen Suchbegriffe zu fokussieren, nach denen auch gesucht wird.

Zur Anleitung für die Metadaten

Sitemaps

Sitemaps sind Baupläne deiner Seite, die du am besten direkt bei der technischen Optimierung in der Google Search Console und den Bing Webmaster Tools einreichst.

Google Search Console Sitemaps Deutsch
Quelle: Google Search Console

Mit unserem SEO Plugin lassen sich alle Arten von Sitemaps automatisch generieren:

  • Standard
  • Bilder
  • Video
  • Google News

Du brauchst zwar für eine normale Website nur die Standard-Sitemap, wenn due allerdings viele eigene Bilder und Videos zur Suchmaschinenoptimierung nutzt und selber hostest (bspw. als Fotograf oder Filmer), dann empfehlen wir dir diese Arten zusätzlich zu nutzen. Für Stock Photos und Videos, die von extern eingebettet werden, brauchst du diese Sitemaps nicht.

Als Blogger oder Verlag ist noch die Google News Sitemap interessant, wofür du allerdings freigeschalten werden musst.

Zur Anleitung für die Sitemaps

Statistiken

Wie schon zur Erfolgsmessung erläutert empfehlen wir dir Google Analytics einzusetzen. Den Tracking Code kannst du über unser Statistik Modul einbetten und zum deutschen Datenschutz die IP Adressen deiner Nutzer anonymisieren lassen. Unser SEO Plugin verfügt außerdem über eine eigene Zugriffsstatistik, die mit Modulaktivierung gestartet wird und speziell für datenschutzrechtlich heikle Branchen gedacht ist: Beispielsweise für Krankenhäuser, Versicherungen und Kommunen.

WordPress Statistik Dashboard Widget
Screenshot vom WordPress Statistik Dashboard Widget

Zur Anleitung für die Statistik

URLs

Eine hierarchische und einfache URL Struktur erleichtert deinen Besuchern sowie Suchmaschinen die Navigation auf deiner Website, Blog oder Shop. Damit die URLs möglichst schlank sind, kannst du mit diesem Modul Füllwörter (sogenannte „Stopwords“) aus den neuen URLs rausfiltern lassen. Wichtig: existierende URLs sollten nicht geändert, oder bei Änderung weitergeleitet werden.

Falls durch eine Änderung der URL Struktur Fehler auftreten – die dir übrigens die Google Search Console wie in der Erfolgsmessung erwähnt berichtet – kannst du im URL Modul eine 404 Fehlerseite definieren.

SSL Einstellungen in WordPress
Screenshot aus WordPress

Außerdem kannst du hier die verschlüsselte Verbindung deiner Website erzwingen. Die Verschlüsselung soll mit dem richtigen Setup von WordPress erfolgen und wird durch unser Plugin abgeschlossen.

Zur Anleitung für die URL Optimierung

Breadcrumbs helfen – wie der Name auf Englisch schon sagt – als Brotkrumen bei der Navigation zurück zur deiner Startseite. Sie stellen die aktuelle Seite, auf der sich Nutzer wie Suchmaschinen befinden, in einem hierarchischen Pfad dar:

Diese Navigationspfade werden vor allem in den mobilen Suchergebnissen von Google statt der URL einer Seite dargestellt, finden aber auch langsam Einzug in den Desktop Suchergebnissen. Sie sind wichtig zur Benutzerfreundlichkeit und können über unser Tool flexibel definiert und im Theme mit Hilfe eines WordPress Widgets, per Shortcode oder PHP Code positioniert werden.

Zur Breadcrumb-Modul Anleitung

Interne wie externe Links sind extrem stark zur Suchmaschinenoptimierung.
Wir haben bereits zur Kommunikation erwähnt, dass du alle wichtigen Seiten nicht nur im Menü, sondern auch innerhalb deiner Inhalte verlinken solltest. Baue aber auch externe Links zu weiterführenden Inhalten anderer Webseiten in deinen Inhalten ein.

Externe Links dienen nämlich dazu Vertrauen bei Nutzern und Suchmaschinen zu stärken, indem du deine Inhalte und Thesen damit unter Beweis stellst. So haben wir hier auf dieser Seite nicht umsonst das eine oder andere Tool mit verlinkt.
Das Linkmodul unseres WordPress Plugins nimmt dir dabei die Programmierung ab, jede externe Verlinkungen in einem neuen Fenstern zu öffnen. Du kannst außerdem solche ausgehenden Links pauschal per „nofollow“ Angabe entwerten lassen. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn du Links über Werbepartnerschaften in deiner Seite einbettest.

Zur Link-Modul Anleitung

Mikrodaten

Mikro- oder strukturierte Daten sind besonders gehighlightete Informationen, die direkt in den Suchergebnissen von Google & Co dargestellt werden können. Du kennst sicherlich solche sogenannten Rich Snippets, in denen es Videovorschauen, Preis- und Veranstaltungsinfos oder Kontaktdaten gibt.

Google Rich Snippet
Quelle: Google

Mit Hilfe des Mikrodaten Moduls kannst du für deine Firma Seitenweit unsichtbare Kontaktdaten im Quelltext hinterlegen, die dann für deine Rich Snippets in Frage kommen. Darüber hinaus gibt’s aber auch noch eine YouTube Schnittstelle, deren Daten zu hinterlegen kannst und so Videos auf Inhaltsebene automatisch mit den richtigen Infos ergänzen kannst. Selbstverständlich bietet unser Plugin noch weitere Mikrodaten zur Konfiguration auf Inhaltsebene an.

Zur Mikrodaten-Anleitung

Bewertungen

Wir haben oben zur Kommunikation schon den Reputationsaufbau genannt. Bewertungen auf der eigenen Website sind neben der „offpage Reputation“ ein starkes Mittel, um bei Lesern und sowie potenziellen Kunden Vertrauen zu wecken. Ähnlich wie auf Amazon oder ebay kann auch unser Plugin Sterne-Bewertungen mit Kommentaren kombinieren und so helfen, die Meinungen deiner Leser und Kunden zu sammeln und auf der Seite darzustellen.

Metadata and Rating Rich Snippet in Google SERPs
Quelle: Google Suchergebnisse

Diese „onpage Reputation“ hat zwei große Vorteile:

  1. Können die Bewertungssterne in den Suchergebnissen von Google mit Hilfe von Rich Snippets dargestellt werden und so deine Website von anderen Suchergebnissen abheben (siehe auch Mikrodaten).
  2. Können die Texte aus den Kommentaren dazu beitragen, deine Inhalte als relevanter zu identifizieren. Wenn die Kommentare extrem gut sind, können sie dir sogar viel Arbeit in der Textoptimierung ersparen.

Das erreichte Bewertungsergebnis kannst du im WordPress Theme mit Hilfe eines Widgets, per Shortcode oder PHP Code positionieren.

Zur Anleitung für die Bewertungen

Social Sharing

Ebenfalls wichtig für den Reputationsaufbau sind Reaktionen und vor allem Besucher über Social Media zu erreichen. Wir hatten oben ja geschrieben dass die sogenannten „Social Signals“ keine direkten Ziele sind. Sie stellen aktuell ebenso keine direkten Ranking Faktoren dar. Aber Website-Besucher darüber zu gewinnen ist dennoch wichtig. Denn in Social Media können wir Empfehlungen von Kunden und Lesern für weitere Kontakte erhalten. Und diese Empfehlungsquote versuchen wir durch solche Social Sharing Buttons zu erhöhen:

Da die offiziellen Social Sharing Buttons der jeweiligen Plattformen allerdings langsam und datenschutzrechtlich bedenklich sind, haben wir ein eigenes Modul entwickelt, welches dir konfigurierbare und stylebare Sharing Buttons mit Zählern bietet. Es ist vor allem deswegen schneller (und Ladezeit ist ja sehr wichtig im Grundsetup), weil es keine Daten ohne der Zustimmung deiner Nutzer an die Social Networks überträgt: erst nach dem Klick auf das jeweilige Netzwerk werden Daten übertragen, was aktuell aus Datenschutz-Perspektive die einzig sichere Lösung ist. Dies ersetzt zwar keinen entsprechenden Hinweis in der Datenschutzerklärung, aber ist definitiv sicherer. Selbstverständlich gibt’s noch weit mehr Buttons zur Auswahl, als die hier abgebildeten. Die Buttons positionierst du per WordPress Widget, Shortcode oder PHP Code in deinem Theme oder beispielsweise in der Sidebar.

Zur Anleitung für die Social Sharing-Buttons

Textoptimierung

Relevante Texte sind der wichtigste Hebel zur Suchmaschinenoptimierung. Denn mit den richtigen Begriffen kann Google deine Seite in einen Kontext bringen und so besser indexieren. Übrigens: Klassische SEO Texte, die nur irgendwo fast unsichtbar platziert sind und nicht gelesen werden, wollen wir in der Suchmaschinenoptimierung eigentlich nicht. Sie stellen ein zu hohes Risiko dar, als Betrüger identifiziert und abgestraft zu werden (das bezeichnen wir als „Cloaking“).

Unser Plugin hilft dir, deine Inhalte natürlich auf’s Wort genau zu optimieren.

Zur Anleitung für die Textoptimierung.

Online-Kommunikation

Neben der Optimierung existierender Inhalte empfehlen wir dir, mindestens einen Blog- und Gastbeitrag im Monat zu Veröffentlichen. Letzteren schlägst du branchenrelevanten Portalen, Zeitschriften und Bloggern vor. Mache dich dabei darauf gefasst, dass …

  1. Reputationsaubau primär auf Webseiten und Portalen stattfinden sollte, die für deine Branche und Kunden relevant sind: Branchenbücher und Linkverzeichnisse sind das meistens nicht. Fachzeitschriften und thematisch passende Blogs kommen dazu in Betracht. Finde diese Seiten, indem du nach deinen Angeboten und Themen googelst, in Buzzsumo danach suchst und dann deren Reichweite mit Hilfe von SimilarWeb einschätzt.
  2. Reputationsaufbau anfangs wie Kaltakquise ist: Du wirst einige Anläufe brauchen, bis ein Blogger, Journalist oder sonstiger Webseitenbetreiber deine Vorschläge annimmt. Um dein Ziel von mindestens einem Beitrag und Link pro Monat zu erreichen, schreibst du nicht nur einen an, sondern brauchst anfangs meistens mindestens das 5-Fache an Versuchen. Das ist aber völlig normal und sollte dich nicht demotivieren. Jede Absage ist zum Lernen für Verbesserungen da.
  3. Social Media Fans und Follower nicht das primäre Ziel sind: Denn um in Social Media Reichweite aufzubauen musst du sehr viel Zeit und Geld (für Werbung) in die Hand nehmen. Du bekommst dann aber nicht mal die Kontaktdaten der Fans und Follower, sondern bleibst abhängig von der jeweiligen Plattform. Deswegen rate ich den Fokus auf eigene Leads (Kontakte) zu legen, indem du den Nutzern kostenlose E-Mail Abonnements und weitere Kontaktmöglichkeiten anbietest. Klar ist Social Media auch eine Form von Leadgenerierung, allerdings nur nachgelagert zu den eigenen Kanälen.

Ausblick

Die Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung mit WordPress sind nicht schwierig, aber viel Arbeit. Optimierst du deine Seite kontinuierlich, wirst du sehen dass der Prozess eigentlich ganz leicht ist. Wichtig ist, dass du deine Website nicht überoptimierst, sondern möglichst natürlich Texte formulierst und Reputation aufbaust.

Um auf dem Laufenden zu bleiben, empfehlen wir die unserem Blog zu folgen.

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